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Fragen zum Lebenslauf!

In nahezu jedem Gespräch kommt am Anfang die Frage oder Bitte, den eigenen Lebenslauf darzustellen. Manche bitten explizit um Kürze oder wünschen sich Meilensteine.

„Erzählen Sie doch mal von sich!“

„Nennen Sie einmal die wichtigsten Meilensteine in Ihrem Leben.“

„Sie haben ja einen interessanten Lebenslauf. Erzählen Sie doch mal von sich.“

Tipps :

  • Fassen Sie sich in jedem Fall kurz und raffen Sie Ihren Lebenslauf so, dass Sie wirklich nur das herausstellen, was für das Unternehmen interessant oder relevant ist.
  • Planen Sie nicht mehr als drei Minuten Solo-Redezeit ein.
  • Entscheiden Sie sich für die wichtigsten vier bis sieben Meilensteine. z Bauen Sie diese chronologisch oder thematisch aufeinander auf.
  • Finden Sie eine innere Gliederung, die nachvollziehbar ist.
  • Nutzen Sie Beispiele und die Chance, eine kleine Geschichte zu erzählen. Gehen Sie dabei so vor, dass Sie Ihrer Darstellung immer eine kleine Zusammenfassung voranstellen.

Oft hinterfragen Ihre Gesprächspartner den Lebenslauf einfach nur aus Interesse.

 „Was hat Sie motiviert, etwas zu tun, z. B. ins Ausland zu gehen?“

Stellen Sie sich auf Nachfragen ein, etwa: „Warum gerade nach Spanien?“ Antworten Sie natürlich und ehrlich darauf – jedenfalls sofern der Kern Ihrer Antwort positiv ist und Sie nicht als Faulenzer, Egoist oder Bequemling outet. Sehr schlecht wirken, um beim Beispiel „Spanien“ zu bleiben, Antworten vom Stil:

„Da konnte ich am besten Urlaub machen.“

Besser: „Santiago de Compostela hat auf mich schon immer einen besonderen Reiz ausgeübt. Die Uni dort hat einen exzellenten Ruf. Und ein dritter Grund liegt in der Sprache. Ich habe dort mein Spanisch sehr verbessern können.

Wittern Sie nicht gleich böse Fallen. Setzen Sie Interesse voraus – und Interesse an Ihnen ist immer positiv. Darüber hinaus wollen Ihre Interviewpartner aber auch gern mehr über Sie erfahren. Schließlich kauft niemand gerne eine „Katze im Sack“. Deshalb ist es verständlich, dass alle Fragen geklärt werden müssen. Zum Beispiel auch die nach der Motivation, einen bestimmten Job anzunehmen, die Stadt zu wechseln oder sich neu zu orientieren.

„Warum haben Sie dies oder jenes gemacht, z. B. ein Jahr in Nürnberg gearbeitet, um dann wieder nach München zu wechseln?“

„Das hat sich damals einfach so ergeben. Da war dieses Angebot, das ich sehr spannend fand. Und so bin ich nach München gegangen.“

Den Lebenslauf positiv präsentieren Antworten Sie geduldig, auch bei vorwurfsvollem Unterton.

„Warum mussten Sie dieses oder jenes tun, z. B. ein halbes Jahr als Versicherungsmakler arbeiten?“

„Ich habe als Makler gearbeitet, weil ich das wollte. Für mich war das besser, als arbeitslos zu sein.

Allerdings habe ich die Zeit ja auch für die Jobsuche genutzt.“ In die Kategorie „unangenehm“ fallen auch Fragen zum Grund, den derzeitigen Arbeitgeber zu wechseln, nach Arbeitslosigkeit oder Freistellung.

„Wieso wollen Sie den Arbeitgeber wechseln? Sie sind dort erst ein halbes Jahr!“

„Ich möchte nur dann wechseln, wenn die neue Stelle für mich auch wirklich die Herausforderung bietet, die ich mir wünsche. Deshalb sitze ich hier.“

„Sie haben eine verantwortungsvolle Position. Warum wollen Sie die aufgeben?

„Ich gebe nur etwas auf, wenn ich für mich persönlich dazugewinne. Ihr Job beinhaltet weniger Führung, aber spannende Fachaufgaben. Das motiviert mich sehr.“

„Sind Sie freigestellt?“

„Ja. Dies ermöglicht es mir, mich ganz auf die Jobsuche zu konzentrieren.“

 „Wurden Sie in der Probezeit gekündigt?“

“Wir haben uns gemeinsam entschieden, den Arbeitsvertrag aufzulösen. Die Stelle hat sich nach kurzer Zeit in eine ganz andere Richtung entwickelt. Nun freue ich mich auf eine Position, die besser passt.“

Zeugnisse werden oft wenig beachtet. Sollte jedoch eine Falle in Ihrem Zeugnis eingebaut sein, mit oder ohne Absicht des vorherigen Arbeitgebers, bohren Ihre Interviewpartner sicher auch nach den Gründen. Typische Fallen sind Aussagen, die nahelegen, dass Sie mit dem Chef Probleme hatten. Legen Sie sich Antworten dafür zurecht.

„Kann es sein, dass es Probleme mit Ihrem Vorgesetzten gab?“

In so einer Situation ist es gut, erst einmal den Ball zurückzuspielen.

„Wie kommen Sie zu dieser Annahme?“ „Ich lese es im Zeugnis.“ „Mir ist bewusst, dass es diese Formulierung dort gibt. Ich wusste damals noch nicht, dass ein Chefkonflikt angenommen werden könnte, wenn im Zeugnis bei der Verhaltensbeurteilung zuerst die Kollegen und dann erst der Vorgesetzte erwähnt werden. Das habe ich erst viel später erfahren.“ Natürlich können sich Fragen auch auf Schulzeugnisse oder Uni-Diplome beziehen.

Souverän mit unangenehmen Fragen umgehen

„Warum waren Sie in Mathe immer so schlecht?“

„Ich weiß nicht, was Sie schlussfolgern lässt, dass ich immer schlecht war. Zwischenzeitlich hatte ich auch Einsen. Aber klar, Mathe war nie mein Favorit, ich bin einfach ein Sprach- und Kommunikationstalent.“

„Ihre Note in Betriebswirtschaft ist unterdurchschnittlich. Wie kommt das?“

„Unterdurchschnittlich? Wie kommen Sie darauf? Ich lag im Mittelfeld. Die Note hätte besser sein können. Sicher kennen Sie das auch: Manche Dozenten vermitteln Themen lebendig, andere immerhin mittelmäßig. Mein BWL-Dozent konnte weder das eine noch das andere.“

Fachfragen sind Fragen, bei denen Sie sich wahrscheinlich zu Hause fühlen. Manchmal jedoch erlebe ich Bewerber, die nicht mit solchen Fragen rechnen. So wird ein IT-Spezialist die aktuellen Entwicklungen in seinem Gebiet darlegen können und vielleicht auch kommentieren müssen. Kreative könnten aufgefordert werden, im Gespräch Ideen zu entwickeln. So stellten die Manager eines Spirituosenherstellers eine leere Flasche mit weißem Etikett auf den Tisch und baten um kreativen Input für dessen Gestaltung.

„Was ist …?“ „Was wissen Sie über …?“ „Kennen Sie …?“ „Wie gefällt Ihnen …?“

Tipps:

  • Stellen Sie sich auf Wissensfragen ein, bei denen es um aktuelle Entwicklungen geht.
  • Rechnen Sie damit, dass jemand vom Fach am Gespräch teilnimmt.
  • Konstruieren Sie logische Fragen, die sich aus der Aufgabe ergeben, üben Sie Antworten dazu.
  • Wenn Sie nicht auf jedem Gebiet sicher sind, informieren Sie sich, z. B. im Internet. Oft reicht oberflächliches Wissen erst einmal aus, improvisieren Sie
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